Hundetrainerin Heidi Schlemminger
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Methode

 

Hier steht Individualität im Vordergrund

° Der Mensch und sein Hund °

Hundeerziehung heute ist geprägt von diversen Schlagworten wie: Unterordung, Dominanz, Alpha-Position etc., und den Hund bei allem, bloß nicht bestrafen. Wenn gar nichts mehr hilft, dann wäre da ja noch der Hundepsychologe. Das ein Hund Regeln und Grenzen braucht, steht völlig außer Frage, diese jedoch mit übertriebenen Rangordnungsmaßnahmen durchsetzen zu wollen, führt zwangsläufig zu Missverständnissen und einem problematischen Miteinander.

Die Basis für eine gute Mensch-Hund-Beziehung ist die Kenntnis des Menschen über die Verhaltensweisen der Hunde.

Parallelen zwischen freilebenden Wölfen und dem Alltag in einer Mensch-Hund Familie lassen sich nur sehr bedingt herstellen. Wir sind keine Hunde und kommunizieren auch nicht mit ihnen in der Weise, wie Hunde es untereinander tun.Was wir allerdings vom freilebenden Wolfsrudel lernen können, ist der Familienverband als "Lebensmodell". Das Familienleben spielt sich dort eher friedlich und wenig spektakulär ab. In einem Wolfsrudel führen die Elterntiere durch Souveränität und nicht durch Agression.  Ausschlaggebend ist also zunächst, eine vertrauensvolle Beziehung  zu unserem Hund aufzubauen, aus der sich dann eine enge Bindung ergibt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es dazu nicht dienlich ist, zur eigenen Bestärkung, dem Hund das Futter wegzunehmen, der Hund lernt dadurch eher, dass er Ihnen nicht vertrauen kann.

 

Vertrauen und Positives Training, darauf basiert meine Art der Hundeerziehung.

Für Verhalten, das erlernt werden soll, wird eine Situation geschaffen, in der der Hund das zu erlernende Verhalten scheinbar zufällig ausführt, zeitgleich wird der zugeordnete Befehl ausgesprochen und der Hund belohnt.  

Belohnung kann zum Beispiel in Form von Leckerbissen, Lob, Streicheleinheiten oder Spielen ausfallen, je nach Vorliebe des jeweiligen Hundes.

Ähnlich wird vorgegangen bei unerwünschten Verhaltensweisen des Hundes. Unerwünschtes Verhalten wird zunächst provoziert, der Hund schon im Ansatz erschreckt, durch scharf gesprochens "Pfui", Werfen eines scheppernden Gegenstandes usw.. Schmerzeinwirkung ist nicht nötig. Brüllen auch nicht, der Hund hört 12 mal so gut wie der Mensch. Schreck ist als heftige und unangenehme Wirkung ausreichend.

Zur Hundeerziehung braucht der Mensch Ruhe, Geduld, Konsequenz und eine schnelle Reaktion, innerhalb von ein bis drei Sekunden, da der Hund sonst keine Verbindung zwischen seiner Aktion und Ihrer Reaktion herstellen kann.   

 


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